Death Guard
Benny´s Seuchenspender
Hallo Hobbyisten, Benjamin R. bat mich seinen Baneblade in einen Seuchenspender zu verwandeln. Und wir Chaosgeneräle unterstützen uns gegenseitig. Im folgenden Beitrag werde ich die Korumption eines Baneblades zu einem Seuchenspender beschreiben. Grundlage für das Projekt meines Waffenbruders war ein übel zugerichteter Baneblade (Abgasrohre fehlten / nämlich 2 Stk., von den Laufrollen waren nur einige wenige vorhanden, Panzerplatten waren falsch angebracht und die originalen Kettenglieder der Imperialen Armee klebten zum Teil noch am Fahrwerk). Ich werde die Verwandlung dokumentieren und mit Bildern untermauern. Und wundert euch nicht, dass ich nur am Wochenende zum Basteln kommen werde.

Das Ursprungsmodell ist dieser Chaosbaneblade der die Grundlage für den Seuchenspender bildet. (Foto: Benny)

Das Fahrwerk fehlt fast vollständig, diese werden durch einen Resinbausatz vervollständigt und ersetzt. (Foto: Benny)

...es wird einige Arbeitsstunden in Anspruch nehmen den Panzer wieder flott zu machen. (Foto: Benny)

Mein erster Schritt bestand im Großen und Ganzem vom Entfernen der überflüssigen Anbauteile und der alten Farbschicht.

Gewalt heißt die Lösung! Ausnahmsweise. Ich brach den Rumpf des Panzers auf um ihn besser zu reinigen und um ihn richtig zusammen zu kleben, da er schlecht entgratet war und so unschöne Lücken zwischen den einzelnen Baugruppen aufwies.

An der Bodenplatte kann man die Lücken noch erkennen. In den Seitenschächten befinden sich die vorhandenen Laufrollen, fehlende Räder werden später durch einen Resinbausatz ersetzt.

Dieser Marine wird durch einen Seuchenmarine der Deathguard ersetzt und erhält eine neue Kanzel. Und er wird korrekt eingesetzt. (Hinweis: Die Miniaturen werden von unten in die Kanzel eingeklebt, nicht wie hier zu sehen von oben.)

Die andere Kanzel wird mit dem Infernoraketenwerfer aus dem Fahrzeuggußrahmen der Chaos Space Marines ausgestattet.

Die Aufhängung der Treibstofftanks wurden auf beiden Seiten entnommen und ebenfalls entfärbt, um später Benny´s mitgelieferte Chaosketten und die nicht vorhandenen Laufrollen besser in den Rumpf einzusetzen.

Da sind die Schmuckstücke, Chaosketten yeaaaa. Wer Interesse an diesen Panzerketten hat einfach bei uns melden. Die Ketten sind auch hervorragend für Orkspieler geeignet, die sich einen "Kopphammapanza" bauen möchten.

Wie immer im Umgang mit Resinteilen: -ggf. waschen -bei Verformungen ins heiße Wasser legen kurz (30 Sek) warten, in die gewünschte Position biegen und abkühlen lassen => fertig

Die Abstandshalter an der Unterseite einzelner Laufräder abschneiden oder mit einer Bastelfeile herunterfeilen, damit die Resinketten später auch hinein passen.

Nächstes Kettenglied auf Stoß anbringen und ggf. markieren wo später der Sekundenkleber die Kette festkleben soll.

Die zwei vorhandenen Abgasrohre teilte ich so, dass ich vier Verkleidungen erhielt. Den Altar und die Rohre werden von mir noch modelliert und von Papa Nurgle geküsst, lol.

Während die frischen Klebestellen aushärteten, baute ich die Lasertürme der Seitenkuppeln zusammen. Ich stiftete die Türme auf die alten Seitenkuppeln so, dass sie voll beweglich sind. Die Seitenkupeln wurden ebenfalls vom Gehäuse des Panzers abgetrennt und entfärbt, die schweren synchronisierten Bolter werden in den vorhandenen Waffenschacht einmodelliert, diese lassen sich dann aber nicht bewegen.

Der fertiggestellte Turm ist vollbeweglich und wird in die Aufhängung neben dem Demolishergeschütz (es ist auch beweglicht) eingesetzt.

Sämtliche Panzerplatten wurden ebenfalls bearbeitet, sie erhalten später noch Pusteln (aus Green Stuff).

Am Heck wurde der Altar, Abgasrohre und die unteren Stauraumklappen verändert. Als nächstes folgt die Modelierung der fehlenden Rohrlängen der Abgasrohre.

Die Seitenkuppeln erhielten die schweren synchronisierten Bolter. Die Laserkanonen, beide Türme und Kanzeln erhielten auch die Veränderung.

Die fehlenden Laufrollen werden durch diese Resinräder vervollständigt. Nach dem Entgraten und Waschen der Resinteile wurden die Räder am Chassie an den dafür vorgesehenen Markierungen mit Sekundenkleber angeklebt.

An dieser Seite erkennt man sehr genau die grauen (originalen) Kunststoffräder des Imperialen Baneblades.

Später werden die Ketten noch zusätzlich mit etwas Schlamm (Bastelsand) bedeckt um den Verfall zu unterstreichen.

Ich klebte überschüssigen Gußrahmen unter die Rohrenden des Auspuffs und klebte eine Schalung darüber. Dafür nutzte ich die Kunststoffform der Maschinenkanone des Predators.

Um Kampfschäden darzustellen, welche durch die Dämonemaschine mutierten, trennte ich einige Platten und modellierte die Zwischenräume.

In den modellierten Altar setzte ich Schädel aus dem Fahrzeuggussrahmen der Chaos Space Marines ein.

Der Rahmen für den Inferno Raketenwerfer und die Kanzel mit den Chaos Space Marines Beinen klebte ich nach dem Entgraten in den Turm, sobald der Kunststoffkleber ausgehärtet ist werde ich den Torso und den fehlenden Pod des Raketenwerfers einsetzen.

An der linken Seite des Rumpfes wurde der fehlende Nebelwerfer (aus dem Bausatz des Imperialen Baneblades) angebracht, sowie das Nurglesymbol der Death Guard aus dem CSM Fahrzeuggussrahmen.

Am Turm wurde nun die Kanone, welche als Grundgerüst für den Eiterwerfer dient montiert. Sämtliche Schläuche und Mutationen werden später an das Rohr modelliert um einen vollständigen Bausatz zu entwickeln. 😉

Die Seuchenbottiche wurden so hergestellt, dass sie problemlos an das Gehäuse passen und nur noch mit Sekundenkleber, an den Klebestellen versehen werden müssen. Einige Nähte der Bottichplatten erhielten zusätzlich Struktur und Nieten. Nach dem Aushärten gestaltete ich mit dem heiß geliebten Green Stuff den Inhalt, dabei musste ich Vertiefungen modellieren. In die Vertiefungen sollen später die Schläuche eingefasst werden.

Um das Geschütz herum wurde der Eiterwerfer modelliert. An einigen Stellen ließ ich die Seuchenschläuche hervor scheinen um die Kanone/Eiterwerfer realistischer wirken zu lassen. An der Mündung wurden Dellen für die Tentakel angebracht.

Als die modellierte Form vollständig ausgehärtet war, fertigte ich die Abgußform an. Nach dem Entgraten wurden die Resinteile am Turm mit Sekundenkleber festgeklebt. Und so sieht das Resultat am Turm aus. Die Schläuche und Tentakel sind ebenfalls schon mit Sekundenkleber befestigt worden.

Der Chaos Space Marine wurde in seine Kanzel geklebt und bedient den synchronisierten Bolter. Neben ihm befestigte ich den Nebelsuchscheinwerfer und den Inferno Raketenwerfer.

Auf beiden Seiten des Baneblades/Seuchenspenders wurden die Resinbottiche mit ihren Schläuchen angebracht.

Aus der Vogelperspektive erkenn man sehr schön den Eiterwerfer und die Seuchenbottiche aus dem cremefarbenen Resin.

..., kleiner Tipp: holt euch Holzleim und verdünnt ihn leicht mit Wasser, dann lässt sich der Leim leichter mit einem Pinsel auftragen und verwendet nicht euren besten Pinsel.

Auch der Rumpf wurde Leim bepinselt um ihn dann mit Sand zu bekleben. Ich habe feinkörnigen Sand verwendet. Tipp: kauft Vogelsand, der ist um Welten günstiger... lol

Nach dem der angeleimte Sand getrocknet war grundierte ich den Panzer mit Chaos Black vollständig...

Für die Bemalung trug ich eine Grundschicht Farbe mit der Air-Brush-Pistole auf den grundierten Panzer...
Karstens „Der Superschwere Seuchenspender der Death Guard“ (verkauft für 124,90 EUR)

Der Seuchenspender ist ein Superschwerer Panzer des Chaos. Er ist ein von Nurgle korrumpierter und mutierter Baneblade. Da dieses Modell so nicht erhältlich ist handelt es sich (logischer Weise) um einen Totalumbau bzw. Eigenbau... Was will die Imperiale Garde auch mit dem Eiterwerfer der sogenannten Eiterkanone?

...an der rechten Seite des halb verrotteten Panzers befindet sich der Suchscheinwerfer und wie auch auf der linken Seite die Seitenkuppel und dahinter der Seuchenbottich. Sämtliche Mündungsrohre der synchronisierten schweren Bolter und der Laserkanonen wurden mit den Chaosköpfen aus dem Fahrzeuggussrahmen der Chaos Space Marines erweitert. Die Rohre sind aufgebohrt..

Der (abnehmbare) Inferno Raketenwerfer und der Seuchenmarine mit dem synchronisiertem Bolter in der Kanzel stammen ebenfalls aus dem Fahrzeuggussrahmen der CSM.

Am vorderen Teil des Rumpfes befindet sich, wie beim loyalen Baneblade, ein synchronisierter schwerer Bolter und das gefürchtete Demolisher Geschütz.

Der Seuchenspender in den Streitkräften des Nurgle ist nicht nur ein superschwerer Panzer, sondern mehr eine gluckernde, von Miasmawolken verhangene Festung der Pestilenz. Hier sieht man an der Seite, einen der Bottiche welche mit giftigen Schleim aus verrottenden Pestleichen prall gefüllt ist. Der Schleim wird destilliert und versorgt damit damit die prall gefüllten Schläuche der Eiterkanone. Für den Schleim wurde handelsüblicher Heißkleber verwendet. Der Eiterwerfer verwendet übrigens die große Flammenschablone... Die Regeln könnt ihr im Buch von Apokalypse (Erweiterung) finden.

Anders als der imperiale Baneblade ist sein Heck gestaltet worden. Die Haken, Panzerplatte und die Köpfe der Abgasrohre sind aus dem Chaos Space Marines Fahrzeuggussrahmen. Die Nurgel Ikone mit der verwesenden Leiche sind aus dem Chaos Space Marines Gussrahmen.

Die komplette Unterseite und die Ketten mit ihren Laufrädern sind mit Schlamm überzogen. Diese Kruste wurde mit Bestial Brown und dem guten alten Brown Ink versiegelt.

Durch die Korrumption des Chaos mutierte die Kriegsmaschine völlig. Um das darzustellen wurden auch die vorderen Laufrollen mit Schlamm überzogen. Und wo der Imperiale Baneblade stolz den Aquila trägt ragen nun Spitzen nach vorn aussen. Die Spitzen sind auch aus dem Chaos Space Marines Fahrzeuggussrahmen.
Karstens Chaos Geißel der Death Guard (verkauft für 48,40 EUR)

....wahnsinniger und zeitaufwendiger Umbau (Danke Karsten, hatte ja nichts Anderes zu tun), die Bemalung war dagegen ein Kinderspiel...

Die Cybotnahkampfwaffe(Klaue) ist auch innen gestaltet und wie üblich beweglich. Der Arm ebenfalls...

Sie wurde persönlich von Väterchen Nurgle geküsst, am Lachen der Dämonenmaschine am Heck kann man es sehen... 🙂

...wozu oder warum braucht die Geißel der Death Guard keine Spitzen an ihren Gliedmaßen? Ganz einfach: ihre Berührung selbst ist tödlich. Da könnt ihr die Seuchenmarines der Death Guard fragen... lol